07.12.2014

John Maynard auf Englisch

John Maynard!
"Who is John Maynard?"
"John Maynard was our helmsman true.
To solid land he carried us through.
He saved our lives, our noble king.
He died for us; his praise we sing.
John Maynard."
                        *         *        *
From Detroit to Buffalo
As mist sprays her bow like flakes of snow
Over Lake Erie the "Swallow" takes flight
And every heart is joyful and light.
In the dusk, the passengers all
Can already make out the dim landfall,
And approaching John Maynard, their hearts free of care,
They ask of their helmsman, "Are we almost there?"
He looks around and toward the shore:
"Still 30 minutes.... a half hour more."
All hearts are happy, all hearts are light --
Then out of the hold comes a cry of fright.
"Fire!" it is, that terrified shout.
From the cabin and hatch black smoke pours out.
Smoke, then fire and flames aglow,
And still 20 minutes to Buffalo.
And the passengers, in a colorful crowd
Stand pressed together on the bow.
Up on the bow there is still air and light
But the smoke at the helm forms a thick, dark night.
"Where are we? Where?" the men must know,
And still 15 minutes to Buffalo. --
The wind grows strong but the smoke cloud stays.
To the helm the captain turns his gaze.
The helmsman is hidden by the raging fires
But through the bullhorn the captain enquires:
"Still there, John Maynard?"
"Yes, sir. I am."
"Onto the beach! Into the surf!"
"Yes, sir. That's my plan."
And the people cry: "Hold on! Hallo!"
And still 10 minutes to Buffalo.--
"Still there, John Maynard?" And the answer is clear,
Though with dying voice: "Yes, sir. I'm still here."
And in the surf, rocks, obstacles afloat,
Into their midst he plunges the boat.
To be saved, it's the only way to go.
Salvation: the shores of Buffalo!
                        *         *        *
The fire is out. The ship's run aground.
All are saved. Only one can't be found.
                        *         *        *
The bells ring out, their notes all fly
From churches and chapels to heaven on high.
The city is still but for funeral bells.
For one service only the sad sound swells:
In the procession ten thousand go by,
Or maybe more -- and not one dry eye.
With layers of flowers the grave they soften.
Under more flowers they bury the coffin.
With golden script in marble stone
The city has its tribute shown:
      "Here lies John Maynard! In smoke and fire
       He held fast to the wheel; he did not tire.
       He saved our lives, our noble king.
       He died for us; his praise we sing.
                    John Maynard!"

Quelle: http://www.moonfairye.com/library/J.Maynard/john2.htm

Reisen? Reisen!

Ich fühle mich ja fast als Weltbürger. Dabei habe ich gerade festgestellt,  dass ich die Welt doch nur punktuell kenne. Da muss sich noch was tun. Meine persönliche Weltkarte hat noch zu viele weiße Flecken.

29.11.2014

Kreislauf?

Phorce - die Tasche für das Internet Zeitalter?

Vor langer Zeit habe ich mich an einem Kickstarter Projekt beteiligt. Es ging damals -- Ende 2012 -- um die Entwicklung einer Laptop-Tasche mit eingebautem Akku, der einige zusätzliche Bluetooth-Features besitzen sollte. Der Preis: Akzeptable 199 US-Dollar.

Danach passiert erstmal lange -- nichts. Gelegentliche Updates des niederländischen Kickstarters verschoben die Fertigstellung der Tasche immer weiter nach hinten. Mein Geld hatte ich eigentlich bereits abgeschrieben. Aber dann -- vor wenigen Wochen und damit schlappe 17 Monate nach dem zugesagten Termin -- war die Tasche endlich in der Post.

Und siehe da: Das Endergebnis kann sich sehen lassen. Die Tasche ist solide gearbeitet. Die Reißverschlüsse sind sehr stabil und schließen nach außen nahezu wasserdicht ab. Innen bietet die Tasche ein Hauptfach mit kleineren (verschließbaren) Taschen für Tablet und Smartphone und ein weiteres Fach für den Laptop. Ein 17"-Gerät passt hier gerade noch rein. Die Fächer sind mit Mikrofaser ausgeschlagen und bieten daher eine sehr geräteschonende Unterbringungsmöglichkeit an.

Der Akku der Tasche -- mithin DAS Einstellungsmerkmal -- wird in den Boden des Hauptfachs eingeschoben und mit Klettstreifen fixiert. Der knapp 25.000 mAh starke Akku besitzt drei USB-Ausgänge und einen weiteren Ausgang zum Laden von Laptops. Mitgeliefert werden eine Vielzahl von Adaptern, die (angeblich) fast alle Laptops abdecken sollen. Bei meinem Dell, einem Asus ChromeBook und meinem HP-Rechner hat das aber leider nicht geklappt. Laptop laden klappt also schon mal nicht. Schade.

Unschön finde ich auch, dass der Akku in einer eigenen Hülle am (aber eben nicht IM) Boden sitzt. So bilden sich am Taschenboden kleine Ritzen rund um den Akku, in denen gerne Kleinteile verschwinden.

Für Kleinteile fehlt mir in der Tasche auch weitere Kleinfächer, wie man sie in ähnlichen Produkten sonst findet. Ich denke hier an Taschen für Stifte, vielleicht für Visitenkarten und ähnliches,

Das Laden von USB-Geräten klappt dagegen reibungslos. Dank integrierter Kabelführung können Smartphone & Co. bequem in ihren jeweiligen Taschen bleiben und werden doch geladen. Das klappt auch, wenn die Tasche selbst am Strom hängt.

Leider die häufigste Anzeige: Die App verbindet
 sch nicht mehr mit der Tasche.
Die App zur Tasche zeigt dann an, wie oft man sein Handy, sein eBook oder sein Tablet mit der verbleibenden Restenergie noch aufladen kann. Außerdem soll die App Alarm geben, wenn sich die Tasche zu weit entfernt (oder man sich selbst zu weit entfernt). Eigentlich also eine nette Idee als Diebstahl- und Vergessensschutz. Nachteil: Das klappt bei mir nicht. Die initiale Kopplung funktioniert reibungslos, nach einer Verbindungstrennung baut sich der Kontakt aber nicht erneut auf. Da dieses Phänomen bei mehreren Telefonen auftritt, andere Bluetooth-Gadgets sich aber reibungslos verbinden lassen, tippe ich auf einen Bug der Tasche...

Was bleibt ist damit eine sehr schöne Tasche mit integriertem Akku. Für den Preis, den ich damals bei Kickstarter gezahlt habe, sicher ganz ok. Für den aktuell veröffentlichten Verkaufspreis von sage-und-schreibe 549 EUR würde ich die Tasche aber niemals kaufen. Dann lieber eine normale Laptop-Tasche (für ca. 100 EUR) und einen normalen Ersatzakku für knapp 40 EUR.

Jetzt habe ich meine Augen auf ein weiteres "smartes" Gepäckstück geworfen: Bluesmart, den ersten "smarten" Koffer. Mal sehen, was das wird.

(Fotos der Tasche folgen)

01.02.2014

Alternativen zu den "Big Playern"

Bisher habe ich die Dienstleistungen von Google, Facebook, Dropbox & Co. gerne genutzt. Die Features waren sinnvoll, innovativ und -- meistens -- sogar kostenlos. Jetzt wissen wir, dass wir dafür zwar kein Geld zahlen müssen, aber dennoch einen Preis gezahlt haben (und immer noch zahlen).

Ich habe daher nach "Gegenmaßnahmen" gesucht, ohne gleich total "offline" zu gehen -- dafür bin ich zu sehr "Nerd" und erfreue mich an den positiven Seiten des Internets. Also müssen Alternativen her. Und die sehen bei mir jetzt so aus:

1. Nicht mehr alles bei einem der Riesen. Dezentrale Datenhaltung macht den Spähern das Leben schwerer und bedeutet für mich nur einen minimalen Komfortverlust.

2. Europäische Anbieter nutzen, so dass meine Daten (gefühlt) etwas geschützter sind.

Und wie sieht das ganz pragmatisch aus?

Statt Dropbox, Skydrive & Co. nutze ich nur noch Google Drive (wegen der Office-Funktionalität) und Wuala für alle persönlichen Dinge. Wuala ist ein schweizerischer  Dienst, der sich durch eine echte Verschlüsselung auszeichnet und die Daten vor (!) dem Upload auf dem Quellsystem bereits verschlüsselt.

Viel schwerer war der Schritt wegen von meinem geliebten Gmail. Ganz kann ich hier noch nicht entsagen, nutze aber seit einigen Wochen mit Posteo einen deutschen Dienst, der auf Sicherheit (und Umweltschutz) achtet. Posteo kostet zwar einen kleinen Obolus, bietet aber vollverschlüsselte Email und die Garantie, meine Mails nicht "mitzulesen". Zudem kämpft das Posteo-Team auch mit Anwälten und Experten für mehr Privatspähre und mehr Transparenz der Überwachung. Die Funtionalität ist super und Posteo kommt auch im aktuellen c't-Test ziemlich gut weg. Und das das Rechenzentrum mit Strom von "meinem" Energieversorger betrieben wird, ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem "i".

Meine Suche nach Alternativen zu Facebook und Google+ läuft noch. Diaspora ist vielleicht ein Kandidat, hinkt aber bei den mobilen Endgeräten. Weitere Alternativen habe ich bis dato noch nicht gefunden. Bei Diaspora spiele ich gerade etwas herum. Probiert es doch aus mal aus!

Update 11/2014: Posteo und Wuala nutze ich weiterhin. Posteo bietet jetzt auch 2-Faktor-Authentifizierung an. Für Diaspore bin ich wohl doch zu sehr "User" -- das sagt mir nicht zu. Zudem kenne ich dort niemanden -- der Facebook-Effekt, alte Bekannte und Freunde "wiederzufinden", entfällt hier also (noch?).