06.04.2013

Nach dem Urlaub...

...sammelt sich immer viel Post, viele Mails und viele Katalog an. Bin gerade durch und habe dabei ein paar interessante Dinge entdeckt, die ich gerne mal antesten möchte.

Einige, die sich sehr lecker, spannend oder interessant anhören/lesen sind:

  • Gourmetfleisch.de, ein Versender für dry-aged-Rindfleisch -- klingt wirklich gut, sieht interessant aus. Ausprobieren wohl zwingend erforderlich. Mehr Infos vorab hier.
  • "Tado", eine zusätzliche (?) Steuerelektronik für die Heizung, die nicht nur einen Innentemperatur-Sensor integriert, sondern das ganze auch noch "intelligent" steuert. Hört sich spannend und sinnvoll an, muss wohl auch ausprobiert werden.
  • Ein Rezept aus der Kundenzeitschrift von American Express -- "Kalte Basilikum-Tomaten-Essenz mit Jamón-Ibérico-Schaum" -- hat mich direkt hungrig gemacht. Das klingt nicht nur lecker, sondern sieht auch so aus. Muss nachgekocht werden, Rezept folgt, falls es wirklich so lecker ist, wie ich es erhoffe.
  • Und schließlich noch "NetAtmo" -- eine sehr schicke Wetterstation, ebenfalls mit "Cloud"-Anbindung.
Bin gespannt.

31.03.2013

CloudMagic: Die Über-Suche

Wer mehrere Cloud-Speicher (z.B. Dropbox, Google Drive, Microsoft Skydrive, Apple iCloud) nutzt, steht sicher öfters -- wie ich -- vor der Frage, wo man denn das gesuchte Dokument (wahlweise auch "das gesuchte Foto") abgelegt hat.

Bislang half dann nur eine mehr oder weniger aufwändige Suche mit diveresen Clients durch die verschiedenen Clouds. Abhilfe verspricht jetzt "CloudMagic" (Link zum Play Store oder zu iTunes). Die App durchsucht alle möglichen Cloud-Speicher, aber auch den eigenen Facebook-, Email- oder Twitter-Account. Die Suchergebnisse werden ruck-zuck, schon während der Eingabe, bereitgestellt.

Nachteil I: Man muss der App (und damit potentiell dem Entwickler) natürlich die Berechtigungen für alle eigenen Cloud-Speicher geben. Wen das nicht schreckt (zur Privacy-Erklärung des Herstellers), der bekommt hier ein nützliches Tool an die Hand, das die Nutzung mehrer Cloud-Anbieter deutlich vereinfacht.

Nachteil II: Kosten! 50 "Suchen" im Monat sind frei. Wem das nicht reicht, der muss auf ein kostenpflichtiges Abo-Modell zurückgreifen. Und das kostet dann satte 4,99 US$ im Monat, also mehr als 45 EUR im Jahr. Ob mir das ein reiner Suchdienst wert ist, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

Fazit: Mal sehen, ob und wie weit die 50 freien Suchen im Monat reichen.

Osterfeuer

Gestern waren wir hier in Borkum beim Osterfeuer. Abgesehen davon, dass es in diesesm Jahr nicht wirklich ein "Frühlingsfeuer" war, stellte sich uns die Frage, woher Osterfeuer eigentlich kommen.

Eine Recherche bei Wikipedia brachte dazu leider (wider Erwarten!) nichts. So wurde meine Neugier geweckt und ich habe mich etwas tiefer auf die Suche begeben.

Es scheint dann doch so zu sein, dass Osterfeuer auf der heidnischen Tradition der "Frühlingsfeuer" beruhen, die schon im Altertum belegt sind. Die heutigen Osterfeuer beruhen auf einem mitteralterlichen Brauch, der seit dem 8.Jahrhundert belegt ist und eng mit dem katholischen "Osterfeuer" in der Kirche verknüpft ist.

Andere Quellen sagen aber auch, dass das Osterfeuer dazu da ist, "den Winter offiziell zu verabschieden oder auszutreiben und gleichzeitig den Frühling einzuläuten" (Quelle). Gerade in diesem Jahr find ich DIESE Erklärung natürlich besonders schön -- auch wenn es hier in der letzten Nacht schon wieder geschneit hat.

Aus der gleichen Quelle wie oben stammt diese Zusammenfassung zu den heutigen Beweggründen, zu einem Osterfeuer zu gehen: "(...) Heute wird das Osterfeuer meist nicht mehr aus religiösen oder abergläubischen Gründen gefeiert. Vielmehr dient es als Anlass, sich gemeinsam mit Freunden, der Familie oder mit den Nachbarn aus der Gemeinde zu treffen, um am Feuer gemütlich Getränke und Speisen zu genießen. Oft ist das Osterfeuer auch Anlass für eine ausgiebige Party, bei der ausgelassen bis in den frühen Morgen hinein getanzt werden darf (...)"

Während für mich Osterfeuer immer mit Norddeutschland verbunden sind, gibt es auch im Süden, im Sauerland und in Österreich eine lange Osterfeuer-Tradition. Nur bei uns im Rheinland scheint diese Tradition nie so richtig Fuß gefasst zu haben -- habe ich geglaubt, bis ich das hier bei der Rheinischen Post fand: "In vielen Orten am Niederrhein und im bergischen Land zünden Vereine und Kirchengemeinden an diesem Wochenende ein Osterfeuer an (...)" (Quelle)

Man lernt doch nie aus.

14.10.2012

Cloud-Speicher im Vergleich

"Dropbox" war lange Zeit mein Favorit, wenn es um einen Speicher in der "Cloud" ging. In den letzten Monaten hat Dropbox aber massive Konkurrenz bekommen -- und zwar nicht nur von Apple mit der "iCloud", sondern auch von Microsoft mit "Skydrive" und Google mit "Drive".

In den letzten Wochen habe ich alle genannten Dienste. "iCloud" auf dem MacBook und dem iPhone/iPad, "Skydrive" und "Drive" unter MacOS, Windows, auf dem iPhone und dem Samsung Galaxy Nexus mit Android Jelly Bean.

Apples iCloud
Die offensichtlichste Einschränkung von Apple-Cloudlösung ist, dass sie nur mit den hauseigenen Betriebssystemen funktioniert, also Android- oder Windows-User (größtenteils) außen vor sind. Und: Anders als die anderen bindet sich die iCloud nicht als Laufwerk ein, ist also nicht als universeller Datenspeicher zu nutzen. iCloud eignet sich durch die tiefe Integration in die Apple-Betriebssysteme aber ideal zum Datenabgleich zwischen Apps auf dem Desktop und den verschiedenen mobilen Geräten -- sofern von der jeweiligen Software unterstützt.
Kosten: 5 GB kostenlos, 15 GB 16€/Jahr, 25 GB 32€/Jahr

Microsofts Skydrive
Microsoft hat den bereits länger existierenden Dienst "Skydrive" erst in den letzten Monaten aufpoliert und -gewertet. Wer bereits früher ein Konto hatte, bekommt jetzt (man höre und staune) 25 GB gratis. Dazu gibt es Software für alle gängigen Desktop- und Mobilsysteme (Windows, MacOS, iOS, Android, ...). Bei Skydrive gefallen mir vor allem die mobilen Apps und der Webzugang. Warum? Die Anzeige ist aufgeräumt, bei Fotos gibt es eine schöne Vorschau (inkl. Diashow) und (Office-) Dokumente können online direkt bearbeitet werden. In meinen Versuchen hat das auch sehr gut geklappt -- Excel- oder Word-Dokumente können direkt im Browser bearbeitet werden. Es öffnet sich dazu eine Onlineversion von Microsoft Office im Browser.
Kosten: 5 GB (bzw. 25 GB für "Altnutzer") kostenlos,  25 GB 8€/Jahr,  50 GB 19€/Jahr

Googles Drive
Auch Google hat den hauseigenen Docs-Dienst mit einem Cloud-Speicher gekoppelt. Beides zusammen gibt es jetzt unter dem Namen "Google Drive" mit Apps für alle gängigen Betriebssysteme. Ähnlich wie bei Microsoft können Officedokumente direkt im Browser bearbeitet werden. Das funktioniert -- anders als derzeit noch bei Microsoft -- auch auf Mobilgeräten, auch wenn hier einige Abstriche gemacht werden müssen. Dafür gibt es Google aber z.B. keine Vorschau für Fotos -- was mich (gerade auf Smartphones) sehr stört -- und das, wo der Speicherplatz von Google Drive und der Fotoanwendung "Picasa" parallel genutzt werden kann.
Kosten: 5 GB kostenlos, 25 GB ca. 23 €/Jahr, 100 GB ca. 46 €/Jahr -- monatliche Abrechnung

Fazit
Ich nutze im Moment primär Microsofts "Skydrive". Die Funktionalität ist aus meiner Sicht aktuell am ausgereiftesten. Googles "Drive" ist nahezu gleichauf, bietet aber in den mobilen Anwendungen weniger Funktionalitäten (vor allem bei der Fotoansicht) an. Ich bin gespannt, ob und wann Google hier aufholt.

Update März 2013: Der Client von Google beherrscht jetzt eine Vorschau für Bilder. Ein zügiges Durchblättern eines "Albums" ist aber nach wie vor nicht möglich. Schade.

09.04.2012

Ein neuer Cache ist geboren.

Im Urlaub nach Geo-Caches zu suchen, ist schon fast Tradition.

Jetzt ist der zweite Richter-Cache gesetzt. Und zwar nahe der Nordsee in Butjadingen. Noch ist er nicht freigeschaltet, aber das wird hoffentlich nur ein paar Tage dauern.

Danach freut sich der Cache "Lütje Hörn" (GC3GK6W) auf Euren Besuch.

Wer Geocaching noch nicht kennt, sollte sich den etwa 2-minütigen Video auf geocaching.com anschauen. Das Ganze macht viel Spaß, vor allem, wenn man sich gerne draußen an der Luft bewegt.

Update Juni 2012: Mittlerweile wurde der Cache über 70 mal gehoben. Wir freuen uns über jeden Besucher! Unser Travel-Bug hat allerdings noch eine ganze Strecke vor sich, bis er wieder "zu Hause" ist. Bis jetzt hat er es aber immerhin schon in die Nähe von Oldenburg geschafft -- die Richtung stimmt also.